Ein Spaziergänger hat im Wald von Pankow einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Wie die Berliner Polizei auf Instagram mitteilte, entdeckte der Mann zunächst einen verdächtigen Gegenstand.
Die spezialisierten Kräfte des Landeskriminalamts bestätigten später den Fund von Weltkriegsmunition. Insgesamt seien 59 unverschossene Granaten sowjetischer Bauart mit einem Gesamtgewicht von rund 1,5 Tonnen gefunden worden.
„Stück für Stück werden die Granaten gesichert, geborgen und fachgerecht abtransportiert – ein stiller, hochkonzentrierter Einsatz mitten im Wald“, so die Polizei. Der Bereich werde während der Maßnahmen abgesperrt, es bestehe jedoch keine Gefahr für Dritte.
Die Wälder rund um Berlin sind auch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit Munition belastet. Besonders ehemalige Truppenübungsplätze sowie Regionen wie Oranienburg gelten als gefährlich. Die Blindgänger stellen die Einsatzkräfte besonders bei Waldbränden vor Herausforderungen.
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