Testspiel

Fußball im Osten: Was den Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig mit Hertha BSC verbindet

Strasners Wechsel von Hertha zu Lok Leipzig überrascht. Während Lok optimistisch in die Saison geht, sucht Hertha nach dem großen Umbruch noch seinen Weg.

Michael Jahn
5 Min
Testspiel: Hertha BSC Berlin (in Weiß-Blau) gewann gegen 1. FC Lok Leipzig (links in Gelb) 3:1.

Testspiel: Hertha BSC Berlin (in Weiß-Blau) gewann gegen 1. FC Lok Leipzig (links in Gelb) 3:1.

© IMAGO/Picture Point / Roger Petzsche

Die Meldung, die der Meister der Regionalliga Nordost, der traditionsreiche 1. FC Lok Leipzig, zu Beginn dieser Woche verbreitete, hat mich ein wenig erstaunt. Mit Linksfuß Eliyas Strasner (21) verlässt ein einst als „Juwel“ gepriesenes Talent Hertha BSC in Richtung Lok und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag. Er soll als linker Außenverteidiger agieren. Strasner, der einst sämtliche Teams in der Hertha-Akademie durchlaufen hatte und in den letzten beiden Jahren 60 Einsätze für die U23 absolvierte, galt noch 2025 als aussichtsreicher Kandidat für den Berliner Profikader. Über die Gründe seines Wechsels ist nichts bekannt. Fakt ist aber, dass die Profis von Cheftrainer Stefan Leitl neben vielen anderen vakanten Positionen auch einen neuen Linksverteidiger suchen.

Nur zwei Tage vor dem Wechsel von Strasner fuhr das Profiteam von Hertha BSC nach 21 Jahren „Leipzig-Pause“ zu einem Testspiel gegen den 1. FC Lok und fand in der altehrwürdigen Spielstätte in Leipzig-Probstheida einen starken Gegner vor. Hertha siegte bekanntlich mit 3:1.

Vor fast 4000 Zuschauern trafen zwei Mannschaften aufeinander, die eine schwere Last aus der Vorsaison mit in die neue Spielzeit tragen. Lok scheiterte als Champion der Regionalliga Nordost zum insgesamt dritten Mal seit 2020 in der unsäglichen Relegation um den Aufstieg in die Dritte Liga, dieses Mal gegen die Würzburger Kickers.

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