G20-Gipfel in Brasilien

G20: Erdogan reist mit Friedensplan für die Ukraine an – Selenskyj ist nicht eingeladen

In Rio de Janeiro treffen die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder zusammen. Dabei wird es mehr um die Ukraine gehen, als Lula da Silva sich das vorgestellt hat.

Alice v. Lenthe
Alice v. Lenthe
5 Min
Brasiliens Präsident Lula da Silva mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dieser dürfte mit seiner Ankündigung eines Friedensplans für die Ukraine den G20-Gipfel etwas aufmischen.

Brasiliens Präsident Lula da Silva mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dieser dürfte mit seiner Ankündigung eines Friedensplans für die Ukraine den G20-Gipfel etwas aufmischen.

© Eraldo Peres/AP

Eigentlich sollte das Thema Ukraine auf dem am Montag beginnenden G20-Gipfel gar nicht besprochen werden – zumindest stand es nicht auf der Tagesordnung. In Rio de Janeiro sollte es stattdessen um die Bekämpfung von Armut und des Klimawandels gehen. Jetzt scheint es anders zu kommen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reist Medienberichten zufolge mit einem Friedensplan für die Ukraine im Gepäck nach Brasilien. Dort wird er den russischen Außenminister Sergej Lawrow antreffen, nicht aber den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – der war vom Gastgeberland Brasilien nicht eingeladen worden.

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