Es empfiehlt sich, am Anfang besonders aufmerksam zu sein. Denn die ersten Bilder geben den Rahmen vor, in den der neue Film von François Ozon hinein platziert ist. Während noch vor schwarzem Grund die beteiligten Produktionsfirmen aufgeführt werden, erklingt historische Wochenschau-Musik.
Dann sieht man Dokumentaraufnahmen zunächst von ärmlichen Gassen und eine Propagandastimme plärrt dazu, dass die Stadt Algier 1830 in etwa diesen Anblick geboten hätte. Doch „mithilfe Frankreichs“ sei es dieser Stadt gelungen, die Enge abzustreifen. Hohe Gebäude in breiten Straßen – nun im Bild sichtbar – seien entstanden. „Die untrennbare Mischung aus westlichem und arabischem Leben ist einer der Reize Algeriens“, heißt es weiter, diese Mischung finde sich in Algier womöglich stärker als anderswo im Land.
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Vor mehr als 80 Jahren erschien der Roman. Da war Frankreich noch Kolonialmacht in Algerien. Diese Geschichte ist bis heute nicht abgeschlossen. Die Kritik.
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