Nach dem Tod von Country-Ikone Dolly Parton wollte auch Allie Colleen, die Tochter des Star-Musikers Garth Brooks, ihre Anteilnahme zeigen.
Doch ihr Instagram-Beitrag entwickelte sich schnell zum Gesprächsthema in den USA – aus Gründen, die sie so wohl nicht erwartet hatte.
Was Allie Colleen geschrieben hat
In ihrem Post beschrieb die Musikerin ihre größte Angst: eines Tages den Tod ihres eigenen Vaters mitzuerleben und zusehen zu müssen, wie die Öffentlichkeit um einen Mann trauert, den sie selbst ganz anders kannte.
Erst danach richtete Allie Colleen ihre Worte an Partons Familie und Freunde und sprach ihnen ihr Beileid aus.
Kritik ließ nicht lange auf sich warten
Viele Fans warfen ihr vor, den Tod einer Musiklegende für eigene Gedanken über ihren Vater genutzt zu haben.
In den Kommentaren entbrannte eine hitzige Diskussion darüber, ob dieser Vergleich angemessen war.
Ein Nutzer merkte an, Allie solle sich in Zukunft ihre Beiträge vor der Veröffentlichung noch einmal durchlesen lassen.
Die Antwort der Musikerin
Allie Colleen ließ die Vorwürfe nicht unkommentiert. Sie stellte klar, dass es sich um ihren persönlichen Account handle und sie niemandem vorschreiben wolle, wie er zu trauern habe.
Ihr sei es lediglich wichtig gewesen, Partons Angehörige zu würdigen, erklärte sie weiter.
Unterstützung aus der Promi-Familie
Nicht alle reagierten kritisch. Die Tochter von Country-Kollege Trace Adkins etwa sprach Allie öffentlich ihre Unterstützung aus.
Sie könne die geäußerte Angst nachvollziehen, schrieb sie, auch wenn sie selbst eher dazu neige, solche Gedanken zu verdrängen.
Wer ist Allie Colleen?
Allie Colleen ist die jüngste Tochter des Country-Sängers Garth Brooks („Friends in Low Places“) aus dessen erster Ehe mit Sandy Mahl. Sie ist selbst als Sängerin und Songwriterin aktiv.
Zu Partons Tod äußerte sich nicht nur die Tochter, sondern auch Garth Brooks selbst.
So ehrt Garth Brooks die Country-Legende
Gemeinsam mit seiner Frau Trisha Yearwood plant Brooks eine eigene Hommage an Dolly Parton.
Am 25. September wollen die beiden in ihrer Nashville-Bar Friends in Low Places einen besonderen Gedenktag ausrichten.
Das Datum ist bewusst gewählt: Es spielt auf Partons berühmten Song „9 to 5“ an.
Parton starb nach kurzer Krankheit
Dolly Parton war am vergangenen Dienstag im Alter von 80 Jahren gestorben. Nach Angaben ihres Umfelds hatte sie zuvor kurz gegen eine Krebserkrankung gekämpft.
Ihr Tod löste weltweit zahlreiche Reaktionen und Nachrufe aus – und wie im Fall von Allie Colleen auch persönliche Reflexionen über Verlust und Trauer.
Trauer ist individuell
Der Fall zeigt: Wie Menschen mit dem Tod prominenter Persönlichkeiten umgehen, fällt sehr unterschiedlich aus. Insbesondere, wer selbst zum engeren Umfeld von Prominenten gehört, hat nochmals einen ganz anderen Blick darauf – und äußert diese skeptische Perspektive, wie nun Allie Colleen, mitunter auch öffentlich.
Während manche das als respektlos empfinden, sehen andere darin einen ehrlichen, persönlichen Umgang mit einem Thema, das viele Angehörige von Prominenten beschäftigt.
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