Foto: Zum Volkstrauertag hat die Bundeswehr ihrer mehr als 3 100 Toten erstmals am neuen Ehrenmal im Berliner Bendlerblock gedacht. "Sie alle haben ihren Dienst für die Bundesrepublik Deutschland mit dem Leben bezahlt. Wir werden sie nicht vergessen", sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Das Ehrenmal am Sitz des Verteidigungsministeriums war im September eröffnet worden. Guttenberg legte einen Kranz nieder und sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Allein in den vergangenen zwölf Monaten musste die Bundeswehr neun weitere Opfer beklagen, deren Namen der CSU-Politiker verlas. Kurz zuvor war er selbst ins Visier afghanischer Rebellen geraten: Bei seiner Abreise aus Kundus wurde Guttenbergs Helikopter am Freitag mit Gewehrfeuer beschossen, bestätigte die Bundeswehr am Sonntag. Einschusslöcher seien aber nicht festgestellt worden.
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