Die Erde bekommt langsam ein echtes Weltraumschrott-Problem. Allein im Januar 2025 zerfielen mehr als 120 Starlink-Satelliten der privaten Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk in der Erdatmosphäre, wie es auf der Plattform spaceweather.com heißt. Spektakuläre Leuchterscheinungen waren die Folge, doch Forscher befürchten langfristige Schäden an der dünnen Schutzhülle unseres Planeten. Brisant ist, dass sich die Auswirkungen womöglich um Jahrzehnte verzögert zeigen. „Wir sollten jetzt genauer hinschauen, damit wir nicht in 30 Jahren ein Problem haben, gegen das wir nichts mehr tun können“, sagt der Geophysiker Leonard Schulz von der Technischen Universität Braunschweig.
Schrottplatz Erdumlaufbahn
Gefahr aus dem Orbit: Werden Elon Musks Satelliten zum Ozonkiller?
Zehntausende Satelliten sollen in den kommenden Jahren gestartet werden. Etliche verglühen schon nach kurzer Zeit in der Atmosphäre – mit ungewissen Folgen.
Annett Stein
dpa/fwt
9 Min
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Nasa-Simulation von Weltraumschrott rund um die Erde
© Nasa
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