Zecken-Saison

Gefahr im Unterholz: Zecken sind verhasst, aber nicht unberechenbar

Wird es wärmer, lauern wieder mehr Zecken in der Natur. Sie können mit ihren Stichen schwere Krankheiten verursachen. Man kann sich aber vor ihnen schützen.

Torsten Harmsen
Torsten Harmsen
10 Min
Sobald es wärmer wird, beginnt die Zeckensaison. In unseren Regionen lauert vor allem der Gemeine Holzbock auf Wirte – für die notwendige Blutmahlzeit.

Sobald es wärmer wird, beginnt die Zeckensaison. In unseren Regionen lauert vor allem der Gemeine Holzbock auf Wirte – für die notwendige Blutmahlzeit.

© Pfizer/www.zecken.de

Wer Pech hat, kann sich auch in der kühleren Jahreszeit eine Zecke einfangen – etwa bei einem Waldspaziergang, wenn er nur eine Weile im Gras oder im Herbstlaub stehenbleibt. Die Spinnentiere bevorzugen zwar warmes und feuchtes Klima. Wenn es kalt wird, ziehen sie sich an Orte zurück, die von Laub oder Nadeln bedeckt sind, und fallen in eine Winterstarre. Doch wenn an mehreren Tagen hintereinander Durchschnittstemperaturen ab acht Grad Celsius herrschen, können sie erwachen und sich auf die Suche nach einem geeigneten Wirt begeben.

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