Trotz westlicher Sanktionen soll Russland sein Flüssigerdgas-Projekt Arctic LNG 2 weiter ausbauen. Das berichtet das Nachrichtenportal gCaptain unter Berufung auf Satellitenbilder von Synmax Intelligence. Demnach haben zwei sanktionierte Schwerlastschiffe zentrale Anlagenmodule für Arctic LNG 2 aus China zu einer Werft nahe Murmansk transportiert.
Laut den Satellitenbildern sind die beiden Frachter „Glory Ocean“ und „Bright Ocean“ kürzlich in der Novatek-Werft in Belokamenka eingetroffen. Dort werden riesige Flüssigerdgas-Prozessmodule auf Schwerkraftstrukturen montiert, bevor diese zu Arctic LNG 2 auf der Gydan-Halbinsel geschleppt werden. Das Modul der „Glory Ocean“ wurde laut gCaptain nicht an der großen Montagehalle von Belokamenka entladen, sondern direkt neben der noch unfertigen dritten Plattform von Arctic LNG 2. Das könnte darauf hindeuten, dass Novatek die seit 2024 weitgehend ruhenden Arbeiten wieder aufnehmen will. Beide Schiffe waren dem Bericht zufolge bereits an früheren Modullieferungen für Arctic LNG 2 beteiligt.
Sanktionen
Geheime Schiffe entdeckt: Russland baut Arctic LNG 2 offenbar weiter aus
Trotz US-Sanktionen liefern zwei Schiffe Schlüsselmodule für das russische Projekt Arctic LNG 2. Neue Satellitenbilder zeigen, was der Betreiber jetzt plant.
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Russland treibt sein Flüssigerdgas-Projekt Arctic LNG 2 trotz westlicher Sanktionen offenbar weiter voran.
© Lev Fedoseyev/imago
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