Ein 33-Jähriger ist am Freitag offensichtlich bei der Flucht vor der Polizei aus dem 15. Stock eines Hochhauses in Dresden in den Tod gestürzt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann zuvor eine Frau als Geisel genommen haben.
Zeugen hatten am Vormittag die Polizei gerufen, weil der Verdächtige mit einem Messer in der Hand eine Frau in seine Gewalt gebracht hatte, wie ein Polizeisprecher sagte. Außerdem habe er herumgeschrien und Möbelstücke vom Balkon des Hauses geworfen. Die Polizei rückte mit Spezialkräften an. Daraufhin stieg der 33-Jährige den Angaben nach über die Balkonbrüstung, kletterte waghalsig nach unten und stürzte schließlich etwa 30 Meter in die Tiefe.
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Was den Mann zu seinem Handeln bewogen habe, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, so die Polizei. Die betroffene 45 Jahre alte Frau sei in Sicherheit gebracht worden und werde medizinisch-psychologisch betreut. „Mehrere Anwohner, darunter zwei Kinder, mussten ebenfalls von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.“ Über die dramatischen Szenen im Stadtteil Zschertnitz hatten zuvor mehrere Medien berichtet.
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