Es war ein trauriger Tag für die Füchse Berlin, als aus der Geschäftsstelle des Handball-Bundesliga-Vereins die Meisterschale gestohlen worden war. Im Sommer vorigen Jahres hatten die Handballer erstmals die Meisterschaft gewonnen, fünf Monate später verschwand die 2,9 Kilogramm schwere Trophäe aus 925er Sterling-Silber.
Und als in der Wohnung des mutmaßlichen Diebes, der Mitte Januar dieses Jahres aufgrund von Videoaufnahmen festgenommen worden war, auch noch ein eingeschmolzener Silberbarren und ein Schmelzofen gefunden wurden, schien die Sache klar zu sein: Die Meisterschale ist ein für alle Mal verloren.
Doch da irrten Spieler und Fans gewaltig, denn die Meisterschale tauchte wieder auf – im Keller der Geschäftsstelle. Dort hatte der Täter die Schale für einen späteren Abtransport versteckt.
Landgericht
Geklaute Meisterschale der Füchse galt als eingeschmolzen – doch der Meisterdieb versteckte sie im Keller
Die gestohlene Meisterschale ist nur ein Teil der Anklage gegen einen 42-jährigen Mann aus Friedrichshain, der ein langes Vorstrafenregister hat.
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Erstmals halten die Füchse Berlin die Meisterschale in den Händen – sie wurde vom Dieb nicht eingeschmolzen.
© Fabian Sommer
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