Vor dem bundesweiten Protesttag am Samstag versucht die Berliner Polizei, die Gemüter zu beruhigen. Seit Tagen beherrschen Schlagzeilen die Medien, wonach Krawalle wie in Frankreich auch in Berlin befürchtet werden. Entsprechende Befürchtungen äußert unter anderem die Deutsche Polizeigewerkschaft. Sie warnt davor, dass gewaltbereite Linksextremisten und Islamisten die bundesweit geplanten „Gen Z regelt“-Proteste unterwandern könnten.
Doch mit vergleichbaren Plünderungen und Brandschatzungen rechnet die Berliner Polizei nach eigenem Bekunden nicht. „Deutschland ist nicht Frankreich, Berlin ist nicht Paris“, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel am Donnerstag vor Journalisten. Zwar gebe es in den sozialen Medien vereinzelt Aufrufe hierzu. Jedoch gebe es aktuell keine Hinweise auf geplante koordinierte Aktionen durch Gruppen.
Demonstrationen
Gen-Z-Demo in Berlin: Polizei erwartet keine Krawalle wie in Frankreich
Am 31. Oktober sind in Berlin 19 Demos angemeldet, am Brandenburger Tor werden 10.000 Teilnehmer erwartet. Die Polizei setzt 1500 Beamte ein, auch für die Halloween-Nacht.
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Der Haupteingang der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin-Hellersdorf ist bei einem Protest blockiert, wobei ein Plakat Solidarität mit Marseille fordert.
© Christoph Soeder/dpa
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