Die amerikanische Botschaft in Deutschland hat am Donnerstag eine Warnung („Demonstration Alert“) veröffentlicht, in der US-Bürger dazu aufgerufen sind, am Samstag Maßnahmen für die angekündigten Gen-Z-Proteste in mehreren deutschen Städten zu ergreifen.
Die US-Botschaft rät ihren Bürgern:
- Meiden Sie die Bereiche um die Demonstrationen.
- Achten Sie auf Ihre Umgebung. Sollten Sie etwas Ungewöhnliches oder Ungewöhnliches bemerken, benachrichtigen Sie umgehend den nächstgelegenen Polizeibeamten und verlassen Sie den Bereich.
- Tragen Sie immer Ihr Mobiltelefon bei sich, auf dem die örtlichen Notrufnummern gespeichert sind – Polizei (110), Rettungsdienst (112), Feuerwehr (112).
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich unerwartet in der Nähe von größeren Menschenansammlungen oder Protesten befinden. Beachten Sie die Anweisungen der Behörden und die Verkehrsschilder bezüglich Sperrungen und Umleitungen.
- Halten Sie sich über lokale Medien über Aktualisierungen auf dem Laufenden.
- Halten Sie sich im Hintergrund.
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Im Ernstfall sollen US-Bürger sich an Botschaft oder Konsulat wenden. Es werde nicht erwartet, dass die Demonstrationen den Flug- oder U-Bahn-/Bahnverkehr beeinträchtigen, mit Straßensperrungen oder Störungen des öffentlichen öffentlichen Nahverkehrs in der Nähe von Demonstrationsgebieten sei jedoch zu rechnen.
Die Initiative „Gen Z regelt“ ruft für Samstag zu Protesten in rund 30 Städten auf. Sie setzt sich unter anderem für mehr Klimaschutz, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und gegen die Wehrpflicht ein. Bei Protesten in Frankreich und in anderen europäischen Ländern war es zu Krawallen gekommen.
Bei den Protesten in Berlin werden Tausende erwartet. Die Polizei sieht Konfliktpotenzial wegen der Kombination von Aufrufen der Initiative „Gen Z regelt“ und Halloween, rechnet aber nicht mit Plünderungen und hat keine Erkenntnisse über gezielte Gewaltaufrufe.
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