Generalverdacht - schwer gemacht?

Abini Zöllner
1 Min

Politiker stehen immer öfter unter Generalverdacht. Leider nicht unter dem, den Willen ihrer Wähler durchzusetzen, sondern unter dem Verdacht der Korruption und Amtsanmaßung, des Machtbewusstseins und der ungeheuren Arroganz. Tatsächlich liefern Politiker reichlich Skandale als Schlagzeilen. Deshalb geht es nun beim 12. Akademie-Gespräch um das Verhältnis von Politik und Medien. Weiterhin geht es um Verantwortung und Gefahr. Möglicherweise geht es sogar um uns und um die Frage: Wer schadet der Demokratie mehr? Die "Demokrierten" oder die "Demokraten"?Ins Gespräch begeben sich Ulrike Herrmann, Jürgen Leinemann, Michael Naumann, Katrin Göring-Eckardt und Norbert Lammert. Letzterer schlägt als Bundestagspräsident eine "automatische Anhebung der Diäten und Altersversorgung der Abgeordneten" vor, die sich an der Steigerung der Lebenshaltungskosten orientiert. Warum nicht an den Steigerungen der Renten?Vielleicht kann er das erklären. Damit - wegen 600 Euro mehr im Monat - nicht wieder ein Generalverdacht ausbricht. (az.)12. Akademie-Gespräch am Do (24. 5.) um 19 Uhr, Akademie der Künste, Pariser Platz 4.

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