USA

Gerichtsmedizin veröffentlicht Todesursache von US-Schauspielerin Hayden Panettiere

Die US-Schauspielerin wurde im August in South Carolina leblos aufgefunden. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Umständen ihres Todes.

2 Min
Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere bei einem Auftritt in Washington. Nach Angaben der Gerichtsmedizin starb sie an der Wirkung von Fentanyl und weiteren Substanzen.

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere bei einem Auftritt in Washington. Nach Angaben der Gerichtsmedizin starb sie an der Wirkung von Fentanyl und weiteren Substanzen.

© UPI Foto/imago

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist nach Angaben der Gerichtsmedizin von Greenville County an der toxischen Wirkung von Fentanyl und weiteren Substanzen gestorben. Das Büro stufte den Tod der 36-Jährigen als Unfall ein.

Nach der von People veröffentlichten Erklärung wurden neben Fentanyl auch 4-ANPP, das Beruhigungsmittel Alprazolam, das Muskelrelaxans Methocarbamol und das Antipsychotikum Quetiapin nachgewiesen. Bei der Obduktion fanden sich demnach keine Verletzungen, die zu ihrem Tod beigetragen hätten.

Panettiere war am 16. August in einer Wohnung im US-Bundesstaat South Carolina leblos aufgefunden worden, in der sie sich vorübergehend aufhielt. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Polizeiliche Ermittlungen gehen weiter

Die gerichtsmedizinische Untersuchung ist abgeschlossen. Die Polizei von Greenville erklärte gegenüber dem Lokalsender FOX Carolina jedoch, dass ihre Ermittlungen zu den Umständen des Todes weiterlaufen.

Nach einem Bericht von ABC News untersucht die US-Drogenbehörde DEA, woher das Fentanyl stammte. ABC beruft sich dabei auf mit den Ermittlungen vertraute Quellen. Panettieres Mutter Lesley Vogel sagte dem Sender, die Einstufung des Todes als Unfall kläre die Frage nach der Herkunft der Substanz nicht.

Panettiere stand bereits als Kind vor der Kamera. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie als Claire Bennet in der Serie „Heroes“, später spielte sie die Sängerin Juliette Barnes in „Nashville“. Zu sehen war sie auch in den Horrorfilmen „Scream 4“ und „Scream 6“.

Im Frühjahr 2026 veröffentlichte sie ihre Memoiren „This Is Me: A Reckoning“, in denen sie unter anderem über ihre Erfahrungen als Kinderstar und ihre Suchterkrankung schrieb. Sie hinterlässt eine im Jahr 2014 geborene Tochter aus ihrer früheren Beziehung mit dem ehemaligen Boxweltmeister Wladimir Klitschko.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner