Die Zukunft des seit 2022 geschlossenen Hotels auf der Wartburg soll bis Ende 2026 geklärt sein. Das kündigte Burghauptmann Martin Eberle auf der Wartburg an. Das 1913 errichtete Gebäude war nach der Insolvenz des damaligen Betreibers, der Arkona-Gruppe, vor drei Jahren geschlossen worden und steht seither leer.
Bei einer zwischenzeitlichen Prüfung waren dem Bauwerk erhebliche technische und statische Mängel attestiert worden. Für deren Behebung stellte der Freistaat Thüringen fünf Millionen Euro zur Verfügung.
Staatsgäste und Prominente nächtigten auf der Wartburg
Mit der Kernsanierung sind zwei Dresdner Architekturbüros beauftragt. Diese sollen laut Eberle bis Jahresende eine Entwurfsplanung vorlegen. Erst auf dieser Grundlage ließen sich vorläufige Kostenschätzungen erstellen und potenzielle Investoren ansprechen, erklärte der Burghauptmann.
Eigentümerin des Hotels ist die Wartburg-Stiftung. In deren Stiftungsrat sind neben dem Freistaat Thüringen und der Stadt Eisenach auch die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) vertreten.
Das Haus war über mehr als 100 Jahre Anlaufpunkt für Staatsgäste und Prominente. Bis zu seiner Schließung im November 2023 trug es den Status eines Fünfsternehotels.
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