Bayer und die anderen Unternehmen betonten laut Tagesschau, dass Nicht-Geimpften der Zugang zu den Kantinen nicht verwehrt werde. Mitarbeiter, die sich nicht impfen lassen oder keine Auskunft über ihren Impfstatus geben wollen, müssten dann mit Abstandsregeln, Masken und Trennwänden beim Essen leben. Die Betriebsräte seien in die Planungen mit einbezogen worden, hieß es.
Daniela Dahn: Was ich bei Ungeimpften in meinem Umfeld beobachte
Meetings und Arbeitsgruppen nach 2G-Regel
Zudem gebe es Überlegungen, dass in Zukunft auch Meetings nach der 2G-Regel abgehalten werden. Bei Bayer könnte den Mitarbeitern angeboten werden, sich selbst in Arbeitsgruppen zu organisieren – und Ungeimpfte dabei außenvorzulassen. „Selbstorganisierte Gruppen (zum Beispiel in Mehrpersonen- oder Großraumbüros, in Laboren oder Teilbereichen der Produktion) können unter freiwilliger Anwendung der 2G-Regel (geimpft oder genesen) ohne Abstand und Maske zusammenarbeiten oder Arbeitsmeetings in Präsenz-Meetings durchführen“, zitiert die Rheinischen Post das Unternehmen. Zudem soll es weiterhin eine hohe Homeoffice-Quote geben.
Ärztepräsident: Mehr Druck auf Ungeimpfte derzeit nicht angemessen
Viele deutsche Großunternehmen wollen von der Bundesregierung klare und einheitliche Vorgaben beim Infektionsschutz. Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen fordern erste Unternehmen die Politik auf, für Büros und Produktionsstätten eine gesetzliche 3G-Regel einzuführen, berichtete das Handelsblatt. Dann dürften nur noch Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete in den Betrieben arbeiten.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]