Den Giant Rooks aus dem westfälischen Hamm gelang tatsächlich, was jede deutsche Band und insbesondere deren Labelbosse erträumen: Erfolg in Amerika. 2022 gelang der Indie-Band mit einer Coverversion des Suzanne-Vega-Songs „Tom’s Diner“ (gemeinsam mit AnnenMayKantereit) der Durchbruch.
Billboard Hot 100, Goldene Schallplatte in den USA, 470 Millionen Streams auf Spotify. Bereits 2018 waren die fünf Jungs aus dem kleinen Hamm nach Berlin gezogen. Allerdings scheint für die Band inzwischen auch die Hauptstadt nicht auszureichen.
Für ihr am vergangenen Freitag erschienenes Album sind die Giant Rooks nach Großbritannien in Peter Gabriels legendäres Real World Studio gefahren. Die Extravaganz hat sich bezahlt gemacht: „If Heaven Exists, This Might Be It“ ist Produktion auf Königsklassen-Niveau. Ein Phil Spector’scher Wall of Sound wechselt sich mit intim-romantischen Indie-Liedern ab.
Konzert
Giant Rooks in der Max-Schmeling-Halle: Viel Aufwand, aber wenig Ewigkeit
Die Berliner Band erobert Amerika und setzt auf opulenten Sound. Warum bei aller musikalischen Brillanz trotzdem der große Wurf ausbleibt.
3 Min
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Fred Rabe von den Giant Rooks beim Konzert in der Max-Schmeling-Halle in Berlin
© Martin Müller/Imago
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