Es ist ein bemerkenswerter Vorgang, der die aktuelle Regierungspressekonferenz beschäftigt: Bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der bundeseigenen Vorfeldorganisation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), soll im Jemen über Jahre hinweg systematisch in zweistelliger Millionenhöhe betrogen worden sein. Aus dem GIZ-Vorstand stammt die drastische Formulierung eines „systematischen bandenmäßigen Betrugs“.
Korruption
GIZ-Millionenskandal im Jemen: Bundesregierung mauert und Moderatorin würgt Fragen ab
Zweistellige Millionensumme an Steuergeld hinterzogen, 24 Entlassungen, viele Leerstellen: Die Bundesregierung gerät im GIZ-Komplex auf Nachfrage dieser Zeitung zunehmend unter Druck.
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Steht angesichts des GIZ-Korruptionsskandals massiv unter Druck: die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan (SPD).
© dts Nachrichtenagentur/imago
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