Das strenge Winterwetter mit Glätte, Eis und Schnee unterzieht das Gesundheitssystem Berlins weiter einem Stresstest. Auch in der ersten Februarwoche waren die Rettungsstellen der Hauptstadt stark ausgelastet. Wobei sich derzeit Hochphasen mit ungewöhnlich vielen Sturzverletzungen und ruhigere Tage abwechselten.
An diesem Donnerstag war die Lage zunächst ruhig. So verzeichnete das BG-Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) bis zum Nachmittag eine relativ geringe Anzahl an Patienten, die sich Knochenbrüche zugezogen hatten. Allerdings stellten sich die Chirurgen der Großklinik in Marzahn darauf ein, dass mit einsetzendem Niederschlag und zunehmender Eisglätte auf Straßen und Gehwegen das Aufkommen wieder ansteigt. „Wir haben extra OP-Kapazitäten frei gehalten“, sagte ein Sprecher.
Winterwetter
Hunderte Verletzte im Januar wegen Glätte: Berliner Kliniken halten extra OP-Kapazitäten frei
Krankenhäuser im Winterstress: Das UKB verzeichnete 450 Sturzopfer im Januar, Vivantes 30 Prozent mehr als im Januar 2025. Und jetzt ein Streik. Was bedeutet das für Patienten?
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