Auf dem Marktplatz in Halle (Saale) bleibt das automatische Glockenspiel im Roten Turm vorerst stumm. Wegen einer technischen Störung der Automatik erklingen die eingespielten Lieder, die Baby-Bell und der Westminster-Schlag derzeit nicht, wie die Stadt Halle (Saale) am Mittwoch mitteilte.
Eine erste Reparatur vor Ort in der vergangenen Woche half nur kurz. Daraufhin wurde die Steuerung des Glockenspiels komplett ausgebaut. Die mit der Reparatur beauftragte Firma mit Sitz in Leipzig musste sie an den Hersteller schicken. Wann die Automatik wieder funktioniert, ist offen. Die zunächst erhoffte Wiederinbetriebnahme in der kommenden Woche hält die Stadt voraussichtlich nicht für realistisch.
Von Hand bleibt das Instrument spielbar: Die Halleschen Carillonneure können das Glockenspiel weiterhin manuell bespielen. So eröffnen die Klänge des Europa-Carillons am Samstag, 31. Oktober, um 15 Uhr traditionell die Orgel-Wandel-Wander-Tour.
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Das Carillon im Roten Turm ist nach Angaben des Stadtmuseums Halle (Saale) mit seinen 76 Bronzeglocken das größte Glockenspiel Europas. Es wurde am 1. Juni 1993 zu den Händel-Festspielen eingeweiht. Ein Teil der Glocken ist an eine Automatik angeschlossen und kann so elektronisch gespielt werden.
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