In der Nacht zum 22. November waren bislang unbekannte Täter in das Kelten Römer Museum in Manching eingebrochen und hatten einen Schatz mit 483 keltischen Goldmünzen aus der Zeit um 100 vor Christus sowie drei weitere Münzen gestohlen. Der reine Materialwert des 3,7 Kilo schweren Schatzes wurde auf rund eine Viertelmillion Euro geschätzt, der Handelswert für die historischen Münzen geht allerdings in die Millionen.
Gestohlener Goldschatz in Manching: Spuren führen ins Berliner Clan-Milieu
Goldschatz-Diebstahl: Die Spur führte nach Mecklenburg-Vorpommern
Die 1999 in Manching ausgegrabene Münzsammlung war der größte keltische Goldfund des vergangenen Jahrhunderts und das Prunkstück des Hauses. Das bayerische Landeskriminalamt ermittelte mit einer Sonderkommission namens „Oppidum“. Deren Spur führte nun offenbar nach Mecklenburg-Vorpommern.
Nach dem Einbruch hatte das Museum im Dezember nur die aktuelle Sonderausstellung wieder geöffnet, die Dauerausstellung blieb bis Ende April geschlossen. „Der Diebstahl hat uns schwer getroffen und wirkt bis heute nach“, sagte Manchings Bürgermeister Herbert Nerb bei der Wiedereröffnung.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]