Milch, Pistazie, Kakao, Zimt, Matcha. Wer derzeit eine Parfümerie betritt, könnte meinen, er stehe vor der Theke einer Gelateria. Kaum eine Duftneuheit kommt derzeit ohne Lebensmittelnoten aus. „Gourmand“ nennt sich diese trendige Riege essbar klingender Düfte.
Der Begriff leitet sich vom französischen „gourmand“ – Feinschmecker oder Genießer – ab und beschreibt Parfüms, deren Duftnoten an Speisen oder Desserts erinnern. Während traditionelle Parfüms häufig auf floralen, holzigen oder zitrischen Kompositionen basieren, setzen Gourmand-Düfte auf Akkorde, die wir unmittelbar mit Genuss verbinden: Vanille, Honig, Karamell, Kakao, Kaffee, Praline, Pistazie, Milch oder Marshmallow. Sie wirken warm, weich und beinahe essbar.
Beauty-Trend
Duft statt Dessert: Warum Gourmand-Parfüms in Zeiten von Ozempic boomen
Milch, Pistazie, Kakao: Gourmand-Parfüms riechen wie Desserts. Warum der Dufttrend in Zeiten von Ozempic und Skinny Culture einen Nerv trifft.
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Süße Sünden ohne Kalorien: Gourmand-Düfte stehen derzeit hoch im Kurs.
© Collage: Berliner Zeitung, Bilder: Canva, Le Monde Gourmand, Borntostandout, Replica, D.S. & Durga
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