Die Frage, was eine „gute Mutter“ ausmacht, ist so alt wie die Kunst selbst – und so aktuell wie der nächste Instagram-Post. Von der heiligen Maria über Cranachs Madonnen bis hin zu den perfekt inszenierten Familienidyllen sogenannter „Momfluencerinnen“ zieht sich ein roter Faden durch die Jahrhunderte: Die Gesellschaft hat stets klare Vorstellungen davon gehabt, wie Mutterschaft auszusehen hat. Dass diese Vorstellungen heute nicht etwa verschwunden sind, sondern sich in neuer, digitaler Form verdichten, lässt sich derzeit an einer ungewöhnlichen Schnittstelle beobachten – zwischen dem Klostermuseum in Magdeburg und den Algorithmen sozialer Netzwerke.
Kunst
Zwischen Madonna und Momfluencerin: Wie sich das Bild der „guten Mutter“ wandelt
Grace Weavers Figuren sind weder heilig noch perfekt. Eine Ausstellung ihrer Werke in Magdeburg zeigt, wie Kunstgeschichte und soziale Medien das Mutterbild bis heute prägen.
OAZ
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Raffaels „Sixtinische Madonna" prägt seit Jahrhunderten die Vorstellung von der idealen Mutter – ein Bild, das bis in die sozialen Medien nachwirkt.
© Sebastian Kahnert/dpa
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