Griechenland

„Es gibt zwei Geschlechter“: Griechenlands Regierung rudert nach Gender-Eklat zurück

Zwei zusätzliche Klickoptionen auf einer Gesundheitsplattform reichen: Ex-Premier Samaras wittert eine „woke Agenda“ und bringt Mitsotakis kurz vor der Wahl in Erklärungsnot.

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Der frühere griechische Ministerpräsident Antonis Samaras könnte nun mit einer eigenen Partei gegen seinen ehemaligen Parteikollegen Kyriakos Mitsotakis antreten.

Der frühere griechische Ministerpräsident Antonis Samaras könnte nun mit einer eigenen Partei gegen seinen ehemaligen Parteikollegen Kyriakos Mitsotakis antreten.

© imago stock&people

Zwei zusätzliche Auswahlmöglichkeiten auf einer Website genügten, um in Griechenland einen politischen Streit auszulösen – zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Mittelmeerland ohnehin in einer tiefen politischen Neuordnung befindet. Auf einer Plattform der staatlichen Krankenkasse Eopyy konnten Versicherte bei der Angabe ihres Geschlechts neben „männlich“ und „weiblich“ auch „andere“ und „nicht angegeben“ auswählen.

Zuerst berichtete die konservative Zeitung Estia darüber. Wenig später griff der frühere Ministerpräsident und Ex-Chef der Nea Dimokratia, Antonis Samaras, den Fall auf der Plattform X auf und warf der Regierung von Kyriakos Mitsotakis vor, eine „woke Agenda“ in die Verwaltung getragen zu haben.

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