Geopolitik in der Arktis

Grönlands Wahl mit globaler Bedeutung: „Amerika ist bereit, euch reich zu machen“

Donald Trump lässt nicht locker: Er will Grönland haben. Das Wahlergebnis wird zeigen, wem die Herzen der 57.000 Grönländer zuneigen: Dänemark oder den USA.

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Der grönländische Premierminister Múte B. Egede bei der Stimmabgabe am Dienstag

Der grönländische Premierminister Múte B. Egede bei der Stimmabgabe am Dienstag

© Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Welches selbstverwaltete Territorium hat so ziemlich genauso viele Einwohner wie Görlitz, die Perle der schlesischen Oberlausitz? Und obendrein denselben Anfangsbuchstaben? Richtig: Grönland. Bei der Fläche hören die Ähnlichkeiten dann auf; man müsste Görlitz gut 32.000-mal klonen, damit es mit Grönland mithalten kann.

Am Dienstag wurde in dem dänischen autonomen Territorium, das seit der Wiederwahl von Donald Trump Ende vergangenen Jahres im Fokus der neuen Großmachtpolitik steht, ein neues Parlament gewählt. 40.000 der insgesamt 57.000 Einwohner sind wahlberechtigt. Mit einem Medianalter von knapp über 34 Jahren ist Grönland ein junges Land (Deutschland: 47,8) – obschon die Geburtenrate von 1,84 verrät, dass die demografische Krise auch den höchsten Norden des Planeten erfasst.

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