HELLERSDORF. Die "Grüne Mitte", die erste nach der Wende in Ostberlin gegründete Wohnungsgenossenschaft, hat inzwischen rund 1 200 Mitglieder. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Andre Eckhardt haben damit 39 Prozent der Mieter Genossenschaftsanteile gezeichnet. Das Wohnungsbauunternehmen hatte im Jahr 1996 rund 2 700 Wohnungen von der Hellersdorfer Wohnungsbaugesellschaft WoGeHe gekauft. Ende 1998 erwarb die "Grüne Mitte" dann weitere 300 Wohnungen in Marzahn. 12 000 Mark sind für die Mitgliedschaft zu zahlen. Dafür erhalten die Genossenschaftler ein Dauerwohnrecht, das auch auf die Kinder vererbt werden kann. Um in der Zukunft noch weitere Mitglieder zu gewinnen, bietet die "Grüne Mitte" inzwischen Interessenten auch Ratenzahlungen an, damit sie ihren Genossenschaftsanteil aufbringen können. (rb.)
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