Drei Monate vor der Berlin-Wahl ist fast alles offen. Mehrere Parteien kämpfen um Platz eins, verschiedene Dreierbündnisse sind rechnerisch möglich. Auch die Grünen können sich Hoffnungen auf das Rote Rathaus machen. Doch ihr Spitzenkandidat Werner Graf hat ein Problem: Er ist deutlich weniger bekannt als der regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und die übrigen Konkurrenten. Aber er hat einen Plan.
Für die Vorstellung ihrer Kampagne hatten die Grünen am Freitag ins Neuköllner Thiemann-Quartier geladen. In der Präsentation wird den Berlinern versprochen, dass ein Alltag mit Graf im Roten Rathaus besser funktioniert: „Keine Versprechen. Ein Plan für Berlin“, lautet das Motto für die Wahl im September.
Berlin-Wahl
„Keine Versprechen“: Berlins Grüne ziehen in Neongrün Richtung Rotes Rathaus
Werner Graf will Regierender Bürgermeister werden und setzt dafür weniger auf Kiezutopie als auf einen Berliner Alltag, der funktioniert.
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Werner Graf, Bürgermeisterkandidat der Grünen, und Bettina Jarasch, Co-Spitzenkandidatin für die Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlin, stellten die Kampagne zur Abgeordnetenhauswahl vor.
© Sebastian Christoph Gollnow/dpa
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