Das Image der Zimmerpflanze ist einem stetigen Wandel unterworfen. Auch die Moden ändern sich: In den 1950er-Jahren waren breite Fenster mit tiefen Fensterbänken beliebt, auf denen man exotische Topfpflanzen wie Bogenhanf drapierte.
In den Siebzigern galten Blumentöpfe manchem Puristiker als überflüssiger Nippes, in der breiten Bevölkerung aber schätzte man Gummibaum, Philodendron und Monstera weiterhin. Auch in der DDR waren tropische Zimmerpflanzen sehr beliebt. Immer wieder aber galten Zimmerpflanzen auch als Symbol des Spießbürgertums – oder schlichtweg als Staubfänger.
Wohnen
Grüner Daumen: Das sind die beliebtesten Zimmerpflanzen der Deutschen
Einst galten sie als angestaubt, nun erleben sie eine Renaissance: Dank Instagram und Pinterest sind Topfpflanzen wieder gefragt. Doch wer kauft sie – und warum?
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Orchideen sind sehr beliebt als Zimmerpflanze – aber sie stehen nicht auf Platz eins.
© Zacharie Scheurer/dpa
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