Gesundheit

Grundstein für neues Herzzentrum in Dresden gelegt

Spitzenmedizin in Sachsen: Am Freitag startete der Bau eines neuen Herzzentrums an der Uniklinik Dresden für 300 Millionen Euro. Das Zentrum soll künftig 220 Betten umfassen.

OAZ
2 Min
 Oliver Wehner, Geschäftsführer des Herzzentrums Dresden, Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstandes, Sana Kliniken AG, und Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, halten auf der Baustelle des künftigen Herzzentrum Dresden zur Grundsteinlegung die Zeitkapsel.

Oliver Wehner, Geschäftsführer des Herzzentrums Dresden, Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstandes, Sana Kliniken AG, und Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, halten auf der Baustelle des künftigen Herzzentrum Dresden zur Grundsteinlegung die Zeitkapsel.

© Sebastian Kahnert/dpa

In Dresden ist am Freitag der Grundstein für ein neues Herzzentrum gelegt worden. Der Neubau an der Universitätsklinik soll bis Ende 2029 fertiggestellt werden und rund 300 Millionen Euro kosten. Die Hälfte der Mittel kommt vom Land Sachsen, wie der Träger Sana Kliniken AG mitteilte. Das Zentrum ist an der Universitätsklinik Dresden angesiedelt und soll künftig 220 Betten umfassen. Geplant sind nach Angaben des Trägers außerdem OP-Säle, Labore und Forschungseinrichtungen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hob die überregionale Bedeutung des Vorhabens hervor. „Das neue Herzzentrum Dresden ist ein starkes Signal für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Sachsen“, sagte er. Der Neubau stärke Dresden und den Freistaat als Standort für Spitzenmedizin, Forschung und Innovation mit Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus.

Das Herzzentrum entsteht den Angaben zufolge auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern und soll Teil des Gesundheitsclusters Sachsen der Sana Kliniken AG werden. Der fünfstöckige Neubau umfasst neben Patientenzimmern sechs OP-Säle, fünf Herzkatheterlabore, eine zentrale Notaufnahme, Forschungseinrichtungen sowie einen Hubschrauberlandeplatz. Hinzu kommt nach Angaben des Trägers moderne Bildgebungstechnik. Pro Jahr sollen in dem Zentrum mehr als 25.000 Patienten versorgt werden.

In den Grundstein wurde nach Angaben der Sana Kliniken AG auch eine „Zeitkapsel“ eingebracht. Sie enthält ausgewählte Dokumente und Gegenstände aus der Gegenwart, darunter ein Buch mit persönlichen Grüßen von Mitarbeitern und Patienten. Damit sollen künftige Generationen einen Einblick in die Entstehungszeit des Zentrums erhalten. (mit dpa)

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