Gute Pisten zum Inline-Skaten sind rar. Dennoch gibt es einige in Berlin, die sich für den eleganten Sport auf Rollen eignen. Mal führen sie am Ufer der Spree entlang, mal am Müggelsee oder durch den Grunewald. Einige liegen auch direkt an Straßen.

Die schönsten Strecken

BLZ
4 Min

Familien mit Kindern, Anfänger und Fortgeschrittene, Speedskater und "Spaziergänger" - sie alle finden auf dieser und auf der nächsten Seite Strecken in Berlin, auf denen sie skaten können. Darunter sind viele altbewährte Strecken wie der Kronprinzessinnenweg oder die Tour durch den Spandauer Forst bei Eiskeller. Die Piste nördlich der Schönerlinder Straße bis zum Badesee Arkenberge gehört zu den neu aufgenommenen Touren. Hinweise über weitere Pisten in Berlin, aber auch Informationen über geänderte Streckenverläufe nehmen wir gerne entgegen. E-Mail an: Ulrich.Paul@berlinonline.de------------------------------FRIEDRICHSHAINDie Strecke im Volkspark Friedrichshain ist ein 700 Meter langer Asphalt-Rundkurs, der sich hervorragend für Anfänger und Fortgeschrittene eignet. Die Skater-Bahn ist in der City eine der attraktivsten Pisten. Drumherum sind Jogger unterwegs, auf den Wiesen wird Volleyball gespielt. Parkplätze befinden sich an der Margarete-Sommer-Straße.------------------------------SPANDAU/EISKELLERDie Strecke verläuft im Nordwesten Spandaus an der Stadtgrenze auf einem Asphaltweg. Hin und zurück hat sie eine Länge von etwa zehn bis elf Kilometern. Sie ist sehr schön zu befahren, weil sie auf weiten Strecken durch den Wald führt. Deswegen liegen auch immer wieder Äste auf dem Weg.Im mittleren Teil der Strecke gibt es mehrere Steigungen und Gefälle, die für nicht geübte Skater weniger geeignet sind. Hier muss man sicher auf den Rollen stehen und man darf keine Angst davor haben, wenn es bergab schneller wird.Parkmöglichkeiten gibt es an der Schönwalder Allee/Berliner Allee. Wer von dort losskatet, muss aber damit rechnen, dass auf dem ersten Teil der Strecke bis Eiskeller gelegentlich Autos an ihm vorbeifahren. Dort ist eine Tempo-30-Zone. Wer will, kann die Strecke auch im Süden beginnen.------------------------------SCHWARZER WEGDie Strecke verläuft durch ein sehr schönes Gebiet durch den Tegeler Forst. Autofrei ist der Abschnitt zwischen der Revierförsterei Tegeler See und dem Theresenweg. Hin und zurück ist die Strecke etwa vier Kilometer lang. Der Weg besteht aus großen Betonplatten.An einigen Stellen ragen die Kanten der Betonplatten hoch, deshalb ist absolute Vorsicht geboten. Schnelles Fahren ist nicht gefahrlos möglich. Gut geeignet ist die Strecke aber für einen Ausflug mit Kindern, die hier gut üben können. Auch ein Abstecher ins Strandbad ist möglich.Parkmöglichkeiten gibt es in geringer Zahl an der Revierförsterei und auf der Höhe des Strandbades.Wer bereits einen Parkplatz vor der Revierförsterei auf dem Schwarzen Weg auswählt, kann die Fahrstrecke um einen Kilometer pro Richtung verlängern. Auf diesem Abschnitt fahren aber gelegentlich Autos.------------------------------PRIESTERWEGDie Strecke aus feinem Asphalt führt auf der Westseite der S-Bahn-Trasse von der Station Priesterweg bis zur Brücke über der Stadtautobahn. Der Weg ist hin und zurück etwa 2,5 Kilometer.Für Familien, die im angrenzenden Park picknicken wollen, ist die Piste das ideale Ziel. Hier herrscht aber oft sehr viel Fußgängerbetrieb, so dass man nicht rasen kann.Parkmöglichkeiten gibt es am S-Bahnhof Priesterweg. Vorsicht: Der Weg von dort bis zur Piste ist ziemlich holprig.------------------------------ADLERGESTELL/SPORTPROMENADEDie Strecke kann als großer Rundkurs über Sportpromenade und den Radweg am Adlergestell gefahren werden. Dabei muss man jedoch über die Schappachstraße und die Rabindranath-Togore-Straße/Regattastraße fahren oder laufen. Der Rundkurs ist etwa acht Kilometer lang.Der Weg über die Sportpromenade ist für Familien geeignet. Wer dort entlangfahren möchte, parkt am besten vor dem Strandbad Grünau. Von dort geht es bis zur Westerngaststätte. Hin und zurück sind es etwa drei Kilometer.Auf dem Radweg am Adlergestell fährt man hin und zurück knapp sechs Kilometer. Wegen des Autolärms ist es sehr laut. Parken: in der Schappachstraße.------------------------------KRONPRINZESSINNENWEGDie Strecke verläuft parallel zur Avus durch den Grunewald. Die "Krone" ist die beste Asphaltpiste, die es für Skater in der Stadt gibt. Vom Hüttenweg bis zur Havelchaussee und zurück sind es rund acht Kilometer.Für Anfänger ist die Krone in den Spitzenzeiten abends und am Wochenende nicht zu empfehlen. Dann ist das Gedränge und die Unfallgefahr zu groß.Parken kann man am Hüttenweg oder auch an der Havelchaussee.------------------------------Kate: Die Touren 7 bis 10 befinden sich auf Seite 4------------------------------Foto: Ich blade seit zirka zehn Jahren. Zum Beispiel am Olympiastadion oder bei Dreharbeiten in Köln am Rhein. Das ist ein wunderbarer Ausgleich.Thure Riefenstein, Schauspieler

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