Bundestagswahl

Wie der grüne Kanzlerkandidat Robert Habeck einem sächsischen Minister den Küchentisch „klaute“

Der grüne Spitzenkandidat Robert Habeck möchte nahbar wirken im Wahlkampf. Dabei greift er auf Ideen zurück, die es so schon lange gibt.

Paul Hoffmann
3 Min
Robert Habeck geht als Spitzenkandidat der Grünen in die kommende Bundestagswahl.

Robert Habeck geht als Spitzenkandidat der Grünen in die kommende Bundestagswahl.

© Frank Turetzek/imago

Die Grünen gehen mit Robert Habeck in die kommende Bundestagswahl. Am Wochenende stimmten auf einem Parteitag mehr als 96 Prozent der Delegierten für den Wirtschaftsminister als ihren Spitzenkandidaten – ein Wert, der die Spitze der ehemaligen DDR ganz schön stolz gemacht hätte und der mangels Alternativen irgendwie auch zu erwarten war.

Schon Tage vorher zeigte sich Habeck selbstbewusst, trat in einem Frontrunner-Bewerbungsvideo, das „bei Freunden in der Küche“ am Tisch aufgezeichnet wurde, als nahbar und allseits gesprächsbereit auf. Unter anderem sagte er: „An Tischen wie diesen kommen Menschen zusammen, sitzen Millionen von Ihnen, von euch morgens beim Kaffee, hören Radio, lesen Nachrichten in der Zeitung oder am Handy. Ich auch.“

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