Cyberattacken

Hacker heizen Kühltruhen in deutschen Supermärkten auf – trifft es bald auch Berlin?

Cyberkriminelle haben in mehreren deutschen Supermärkten die Kühlung lahmgelegt. Berlin blieb bislang verschont, jedoch sind viele Steuerungen veraltet.

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Erneut haben Cyberkriminelle Kühlanlagen in europäischen Supermärkten angegriffen.

Erneut haben Cyberkriminelle Kühlanlagen in europäischen Supermärkten angegriffen.

© Fredrik Sandberg/dpa

Es begann in Frankreich. In der Nacht auf den 12. Oktober stellten Unbekannte die Kühlanlagen in Hunderten französischen Supermärkten aus der Ferne von Kühlen auf Heizen um. Betroffen waren unter anderem Filialen von Intermarché und Coopérative U. Kühlregale und Tiefkühltruhen heizten sich auf, vereinzelt brachen Brände aus, sämtliche gekühlte und gefrorene Ware musste vernichtet werden.

Drei Wochen später folgte eine zweite Welle. Diesmal traf es Supermärkte in Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland, den Niederlanden und erstmals auch in Deutschland.

Zu den Angriffen hat sich bislang niemand bekannt. EU-Agrarkommissar Christophe Hansen sprach von einem „bewussten Versuch, unsere Lebensmittelkette zu unterbrechen“. Die Lebensmittelsicherheit in Europa sei aber derzeit nicht gefährdet.

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