Die Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden am Hackeschen Markt fordert eine pauschale Entschädigung für Umsatzeinbußen wegen nicht endender Bauarbeiten. Am Mittwoch erklärten die Mitglieder in Verhandlungen mit Hans-Henning Koch, Wirtschaftsreferent in der Senatskanzlei, sie wollten den Verkehr am Hackeschen Markt blockieren, wenn es nicht schnell zu einer Einigung komme. "Dann wurde uns plötzlich ein neuer Gesprächstermin in Aussicht gestellt", sagt Barbara Fahrendholz, Sprecherin der Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden. Bis spätestens 31. März würden sich außer der Senatskanzlei auch die beiden Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Stadtentwicklung noch einmal mit der Entschädigung befassen, sagte Wirtschaftsreferent Koch. Die Senatsverwaltungen lehnten bislang eine pauschale Entschädigung ab. "Bürgermeister Diepgen hat uns aber im September bei einem Gespräch seine Hilfe zugesichert", sagt Barbara Fahrendholz. Seit 1990 sind Straßen und Gehwege am Hackeschen Markt immer wieder durch Bauarbeiten blockiert, zeitweise hatten Kunden keinen Zugang zu Geschäften. Die Händler klagen über Einbußen bis zu 70 Prozent. Von 26 Mitgliedern der Händlergemeinschaft haben noch zwölf ihre Läden geöffnet. (ts.)
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