BRANDENBURG/HAVEL. Ein 29-jähriger Häftling der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel hat am Dienstagabend ein Feuer in seiner eigenen Zelle gelegt. Das teilte die Potsdamer Polizei mit. Der Häftling erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades sowie eine schwere Rauchgasvergiftung. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Berliner Unfallklinik geflogen. Ermittlungen der Polizei zufolge hatte der Häftling sein Bett angezündet und dann gegen die Zellentür geklopft. Wachbeamte retteten den Verletzten aus dem brennenden Inventar. Die Nachbarzellen mussten nicht evakuiert werden, da ein Übergreifen des Feuers verhindert wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt gegen den 29-Jährigen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. (bla.)
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