Thüringen

Einsicht statt Sturheit: Warum ein Rücktritt auch für Mario Voigt am besten wäre

Zu Guttenberg, Schavan, Giffey und andere mehr sind zurückgetreten, als Stefan Weber sie des Plagiierens überführte. Mario Voigt sollte dem Beispiel folgen. Ein Kommentar.

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Thüringens CDU-Ministerpräsident Mario Voigt will um seinen Doktortitel nun juristisch kämpfen und verliert dabei jegliches Gefühl für politischen Stil.

Thüringens CDU-Ministerpräsident Mario Voigt will um seinen Doktortitel nun juristisch kämpfen und verliert dabei jegliches Gefühl für politischen Stil.

© Martin Schutt

In seiner Partei sagen sie hinter vorgehaltener Hand, er sei der „Pattex-Mario“, er klebe quasi an seinem Stuhl. Die Rede ist von CDU-Ministerpräsident Mario Voigt, der bei den Wahlen im Herbst 2024 trotz mangelnder eigener Mehrheit zum Landesvater Thüringens wurde. Dass er schon gewaltig an seinem Sessel hänge, sei vor allem klar geworden, als der österreichische Kommunikationswissenschaftler, der „Plagiatsjäger“ Stefan Weber, ihm vorwarf, in seiner 2008 abgegebenen Doktorarbeit „Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf zwischen George W. Bush und John F. Kerry“ zum Wahlkampf 2004 nicht wissenschaftlich korrekt gearbeitet zu haben.

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