BOCHUM. Bruno Labbadia war sichtlich erleichtert. "Wir haben uns das Glück erarbeitet. Wir haben auf Risiko gespielt und sind dafür belohnt worden", sagte der Trainer des Hamburger SV nach dem 2:1 (1:1)-Sieg beim VfL Bochum. Nach dem Einzug in das Halbfinale der Europa League und der Trendwende in der Bundesliga sitzt der frühere Torjäger, der eine Woche zuvor noch um seinen Job bangen musste, wieder fester im Sattel. Der HSV rückte durch den Erfolg beim VfL wieder auf den sechsten Tabellenplatz vor, der zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison berechtigt. "Der Sieg ist auch eine Bestätigung unserer Arbeit, darüber freue ich mich", so Labbadia. Ruud van Nistelrooy freute sich in der 88. Minute sogar so sehr, als hätte er den gerade den Siegtreffer erzielt, in Wahrheit war es der Bochumer Andreas Johansson mit einem Eigentor. Robert Tesche hatte die Gäste in Führung gebracht, Zlatko Dedic gelang der zwischenzeitliche Ausgleich.
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