Die Handballer von Blau-Weiß Köhrich sind von einem sechstägigen Trainingslager im niederländischen Arnheim an die Havel zurückgekehrt. Schluß- und Höhepunkt des Aufenthalts: Der Sieg bei einem internationalen Turnier.Die Blau-Weißen schlugen den KPSV Eupen aus der belgischen 1. Division mit 32:23. Auch Olse Merksem aus der selben Liga wurde 30:19 bezwungen. Nach dem 27:20 gegen den Gastgeber AHF Arnheim standen die Köhricher als Turniersieger fest. Die Arnheimer spielen in der holländischen Ehrendivision und nahmen schon am europäischen IHF-Pokalwettbewerb teil."Die Mannschaft hat insgesamt sehr gut gearbeitet", zollte Jürgen Kessling, sportlicher Koordinator bei Blau-Weiß, dem Team Respekt. Aus den vorangegangenen Niederlagen in der Vorbereitung habe man gelernt. "Es war ein sportlich voll gelungenes Trainingslager", so sein Fazit. Von den neuen Spielern erwies sich vor allem Jürgen Querengässer als Aktivposten. Der Weißrusse Wladimir Goldin hatte schon vorher zu überzeugen gewußt.Nun richtet sich die Konzentration der Truppe von Trainer Juri Schewzow auf den kommenden Sonnabend. Da steht mit dem Pokalspiel beim Regionalligisten SC Cottbus die erste Pflichtaufgabe der Saison auf dem Programm, ehe eine Woche darauf die 2. Bundesliga Nord ihren Spielbetrieb aufnimmt. "Die muß man schlagen", sagt Kessling vor der Partie bei den Lausitzern, die in der vergangenen Saison auch noch zweitklassig waren. "Dann haben wir in der zweiten Runde vielleicht Glück und kriegen einen attraktiven Bundesligisten nach Berlin", wirft Kessling schon einen vorsichtigen Blick voraus.Gegen Cottbus muß Trainer Schewzow auf Kapitän Uwe Hennig (Handbruch) und auf Martin Degen verzichten. Der Nachwuchsmann zog sich eine Gelbsucht zu und liegt noch im Krankenhaus. Auch zum Ligastart am Wochenende darauf in Altenholz können die beiden noch nicht dabeisein. Aufgrund des auf 14 Spieler vergrößerten Kaders dürften personelle Ausfälle in dieser Saison jedoch leichter aufzufangen sein, als noch im Jahr zuvor. Zudem kann Schewzow seinen zuletzt viel geforderten jungen Akteuren mehr Zeit zur Entwicklung lassen. +++
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