Branchentreffen in Monaco

Wegen Inflation: Hannover Rück fordert Erhöhung der Versicherungsprämien

Vorstandschef:„Die hohe Inflation in vielen Regionen der Welt befeuere den langjährigen Trend zu immer höheren Belastungen für Erst- und Rückversicherer.“

Team News Maria Windisch dpa/maw
2 Min
Der Hamburger Hafen.

Der Hamburger Hafen.

© dpa/Christian Charisius

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück rechnet wie seine größeren Konkurrenten für 2023 mit steigenden Preisen im Schaden- und Unfallgeschäft. Die hohe Inflation in vielen Regionen der Welt befeuere den langjährigen Trend zu immer höheren Belastungen für Erst- und Rückversicherer, sagte Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz am Montag beim traditionellen Branchentreffen in Monte Carlo. Dazu trügen auch der russische Krieg in der Ukraine und die noch nicht beendete Pandemie bei.

Bei der Vertragserneuerung mit Erstversicherern wie der Allianz und Axa zum 1. Januar erwartet der Manager daher höhere Prämien für Rückversicherungsschutz auch in solchen Bereichen, die zuletzt nicht von besonders hohen Schäden betroffen waren.

Branche trifft sich in Monaco an der Cote d’Azur

Nach zwei Jahren Unterbrechung wegen der Pandemie sind Vertreter der Branche seit diesem Wochenende wieder im Fürstentum Monaco an der Cote d’Azur mit ihren Kunden und Maklern zusammengetroffen. Am Sonntag pochte bereits der weltgrößte Rückversicherer Munich Re auf eine Anhebung der Rückversicherungsprämien, um die zu erwartenden höheren Schäden auszugleichen. Am Montagmorgen schloss sich die weltweite Nummer zwei Swiss Re der Forderung an.

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