Pop

Harry Styles spielt Berliner Zusatz-Show: „Aufgrund der fulminanten Nachfrage“

Aller guten Dinge sind drei: Der britische Megastar Harry Styles spielt nun ein Konzert-Triptychon in Tempelhof. Was Fans jetzt wissen müssen.

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Berlin inspiriert ihn: Harry Styles. (Archivbild).

Berlin inspiriert ihn: Harry Styles. (Archivbild).

© Joel C Ryan/Invision/AP/dpa

Die Nachfrage war offenbar zu groß für zwei Abende: Harry Styles hängt seinen beiden Berlin-Terminen im Juli 2027 einen dritten an. Am 9. Juli spielt der britische Popstar erneut auf dem Tempelhofer Feld – zusätzlich zu den bereits verkündeten Shows am 2. und 3. Juli. „Aufgrund der fulminanten Nachfrage“, wie der Konzertveranstalter Live Nation betont. Der Vorverkauf für die deutschen Termine startet an diesem Mittwoch, 16. September, um 10 Uhr.

Dass es überhaupt so weit kommt, ist für viele deutsche Fans eine kleine Genugtuung. Als Styles im Januar 2026 die ersten Termine seiner „Together, Together“-Welttournee bekanntgab, fehlte Deutschland komplett – Kritik und Enttäuschung in den sozialen Netzwerken waren die Folge. Erst mit der Verlängerung der Tour bis 2027 rückte Berlin überhaupt ins Programm. Und jetzt gleich dreifach.

Harry Styles in Berlin: Hansa-Studios und Berghain

Für die Stadt ist das mehr als eine Randnotiz im internationalen Tourkalender. Berlin hat sich in den vergangenen anderthalb Jahren zu einer Art heimlichem Zuhause für Styles entwickelt. Gut die Hälfte seines aktuellen, mit einem Grammy ausgezeichneten Albums „Kiss All the Time. Disco, Occasionally“ ist in den legendären Hansa-Studios unweit des Potsdamer Platzes entstanden – jenem Ort, an dem einst schon David Bowie und U2 aufgenommen haben.

Styles selbst hat in Interviews offen über seine Zeit in der Stadt gesprochen: Er habe hier „viel Zeit verbracht“ und „interessante Leute kennengelernt“ - und sogar „im Club geweint“ vor Freude.

Dazu kommen die inzwischen legendären Sichtungen: Spaziergänge durch Mitte und Kreuzberg, ein inkognito gelaufener Berlin-Marathon unter dem Pseudonym „Sted Sarandos“ – und immer wieder das Berghain. Über Monate kursierten Gerüchte über nächtliche Besuche im Techno-Club. Auch klanglich soll sich die Berliner Clubkultur im neuen Album niedergeschlagen haben, wie Fans und Kritiker seit dem Release im März immer wieder betonen.

Die dritte Zusatzshow ist damit weniger Überraschung als konsequente Fortsetzung einer Beziehung, die sich seit einer ganzen Weile schon abzeichnet. Ob es bei drei Terminen bleibt, ist bei der aktuellen Nachfragelage längst nicht ausgemacht. Vielleicht gönnt Harry Styles unserer verrückten Stadt auch noch das eine oder andere Date mehr?

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