Haus am Checkpoint Charlie versteigerte Kunst

Auktion mit reserviertem Publikum

BLZ
1 Min

Rund 500 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen sind gestern im Haus am Checkpoint Charlie unter den Hammer gekommen. Ziel der Versteigerung war es, Geld zu sammeln für den Erweiterungsbau des Museums. Die meisten Gäste reagierten aber sehr zurückhaltend auf das Werben des Auktionators und Malers Detlef Gosselck, so daß viele Kunstwerke unter dem Limitpreis vergeben wurden. "Im Vergleich mit früheren Auktionen haben wir zu spüren bekommen, daß die Leute weniger Geld haben", kommentierte Museumsdirektor Rainer Hildebrandt, der gestern seinen 83. Geburtstag feierte. Dennoch sei immer noch eine enorm große Unterstützung für das Museum zu spüren. Unter den angebotenen Stükken war auch eine Lithographie von Wassiliy Kandinsky und ein Holzschnitt von Ernst Ludwig Kirchner. Die meisten Besucher waren "Stammpublikum": Das Museum veranstaltet bereits seit 18 Jahren zu Weihnachten eine Kunstversteigerung. (mec.)

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