Fußball

Hausordnung angepasst: Dynamo Dresden geht Influencern an den Kragen

Dynamo Dresden geht aktiv gegen den Missbrauch von Bildrechten im Rudolf-Harbig-Stadion vor. Dafür wurde sogar die Hausordnung angepasst.

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Das Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion: Hier spielt Dynamo am Sonntag gegen Darmstadt um Punkte.

Das Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion: Hier spielt Dynamo am Sonntag gegen Darmstadt um Punkte.

© IMAGO/Paul Fritz

Im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion wird künftig ganz genau hingeschaut, wer das Smartphone nicht bloß zum Fotografieren der eigenen Erinnerung zückt. Zweitligist Dynamo Dresden hat seine Haus- und Benutzungsordnung angepasst und geht damit gegen eine Gruppe vor, die den Profifußball längst für die eigenen Zwecke entdeckt hat: Influencer, Vlogger und andere Content Creator, die das Stadionerlebnis zum Bestandteil ihrer eigenen Medienangebote machen.

Der Kern der neuen Regelung ist weniger spektakulär, als es die Debatte zunächst vermuten lässt – und zugleich weitreichend. Wer im Stadion Bild- oder Videoaufnahmen für kommerziell verwertbaren Content anfertigen will, soll dafür künftig eine entsprechende Genehmigung benötigen. Damit richtet sich Dynamo insbesondere gegen professionelle oder semiprofessionelle Produktionen, bei denen ein Heimspiel nicht nur Erinnerung, sondern zugleich Geschäftsmodell ist.

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