Handball

HC Elbflorenz verpasst Aufstieg: Warum Dresden weiter von der Bundesliga träumt

Der HC Elbflorenz hat trotz der besten Saison der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die 1. Bundesliga knapp verpasst. Warum die Dresdner dennoch optimistisch in die Zukunft blicken.

Christoph Dach
6 Min
Beste Saison der Vereinsgeschichte: Der HC Elbflorenz wird in der Spielzeit 25/26 der 2. Bundesliga Dritter.

Beste Saison der Vereinsgeschichte: Der HC Elbflorenz wird in der Spielzeit 25/26 der 2. Bundesliga Dritter.

© Björn Reinhardt/imago

Im Sport und in der Mathematik ist die Sachlage recht einfach, es gilt die alte Binse: Zahlen lügen nicht. Rico Göde, der Sportliche Leiter des HC Elbflorenz, blickt folglich zufrieden auf die abgelaufene Spielzeit in der 2. Handball-Bundeslig zurück, die der Klub aus Dresden auf dem dritten Tabellenplatz beendete. „Es war die beste Saison unserer Vereinsgeschichte“, sagt Göde und ergänzt: „Darauf können wir alle sehr stolz sein.“ Je länger das Telefonat mit dem 44 Jahre alten gebürtigen Dresdner dauert, umso mehr hört man allerdings auch raus: Hundertprozentig begeistert sind sie mit dem Erreichten eben doch nicht in der Elbmetropole – weil es am Ende der undankbare dritte Platz geworden ist, der nicht für das große und erklärte Ziel genügte: den Aufstieg in die stärkste Handball-Liga der Welt, die 1. Bundesliga.

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