Pläne für Verfassungsreform

Heftige Proteste in Usbekistan

Seltener Protest in der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik Usbekistan - in der autonomen Republik Karakalpakstan herrscht Wut über Pläne für eine Verfassungsreform. Nun hat der Präsident reagiert.

dpa
1 Min
ARCHIV - Schawkat Mirsijojew, Präsident von Usbekistan.

ARCHIV - Schawkat Mirsijojew, Präsident von Usbekistan.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Präsident Mirsijojew reiste daraufhin am Samstag in Karakalpakstans Hauptstadt Nukus. Usbekischen Medien zufolge ließ er über seinen Sprecher ausrichten, die entsprechenden Paragrafen der Verfassung sollten beibehalten werden. Später wurde bekannt, dass Mirsijojew in Karakalpakstan für einen Monat den Ausnahmezustand verhängt hat. Karakalpakstan ist die Heimat unter anderem der ethnischen Minderheit der Karakalpaken.

Nach dem Tod von Diktator Islam Karimow 2016 hatte Mirsijojew Usbekistan international geöffnet. Nach seiner Wiederwahl im vergangenen Herbst versprach er die Förderung einer „freien Zivilgesellschaft Menschenrechtler beklagten in der Vergangenheit allerdings immer wieder, dass trotz Reformen in Usbekistan weiter gegen grundlegende Freiheitsrechte verstoßen werde.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

weltbune Banner