Gesundheitssystem

Heidi-Gründer erklärt: Diese KI soll Ärzten jetzt Stunden Arbeit sparen

Papierkram statt Patienten: Das Start-up Heidi will Ärzte mit KI entlasten. Im Interview erklärt Gründer Thomas Kelly, wie das gelingen soll.

10 Min
Das Start-up Heidi will mit einer KI Ärzte von überbordender Bürokratie entlasten.

Das Start-up Heidi will mit einer KI Ärzte von überbordender Bürokratie entlasten.

© Monika Skolimowska/dpa

Das australische KI-Start-up Heidi expandiert derzeit in den deutschsprachigen Markt – und will Ärzten mit automatischer Dokumentation mehrere Stunden Arbeit pro Tag ersparen. Das Unternehmen begleitet nach eigenen Angaben bereits mehr als 2,5 Millionen Patientenkontakte pro Woche.

Im Januar dieses Jahres hat Heidi ein erstes Büro in Berlin am Zionskirchplatz in Mitte eröffnet. Deutschland sei eines der ersten Länder gewesen, in denen Ärztinnen und Ärzte Heidi „ganz ohne unsere Einladung“ ausprobiert haben, sagt der Heidi-Gründer und -CEO Tom Kelly. Berlin als Magnet für Health-Tech-Talente sei dafür der logische Standort. Im Interview erklärt Kelly, warum immer mehr Ärzte am Bildschirm statt mit Patienten arbeiten – und weshalb überraschend viele Patienten einer „mithörenden“ KI zustimmen.

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