Lebensbewältigung

Helga Schubert: „Was mir passiert, was ich sehe, übersetze ich ins Erzählbare“

Mit 80 gewann sie den Bachmann-Preis und wurde spät zum Literaturstar. Dabei wurden die Bücher von Helga Schubert schon in der DDR viel gelesen. Ein Gespräch.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
11 Min
Die Schriftstellerin Helga Schubert

Die Schriftstellerin Helga Schubert

© déjà vu Filmverleih

Als der Mann, den sie liebte, gestorben war, an einem Freitag im August, „war mein bisheriges Leben zu Ende“. Das schreibt Helga Schubert auf der ersten Seite ihres neuen Buches, es ist da noch ein tastendes, vorsichtiges Schreiben. Doch „Die Woche danach“ zeigt nicht nur, was diese Frau, diese Autorin, verloren hat, sondern auch, wie sie aus der Trauer neue Kraft zieht. „Allen, die einen anderen Menschen nicht verloren geben“, hat sie das Buch gewidmet. Wir haben mit Helga Schubert über Reden und Schreiben, über Vertrauen und Neuanfänge gesprochen.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*