Hellweg Die Profi-Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG mit Sitz in Dortmund hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Nach Angaben des Unternehmens hat das Amtsgericht Essen dem Antrag bereits stattgegeben.
Alle bundesweit 68 Filialen sowie der Online-Shop bleiben dem Unternehmen zufolge geöffnet. Die rund 2900 Beschäftigten erhalten in den kommenden drei Monaten Insolvenzgeld, das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt wird. Damit ist die Entlohnung der Mitarbeiter in der ersten Phase des Verfahrens gesichert.
Das Gericht hat Rechtsanwalt Stefan Denkhaus zum vorläufigen Sachverwalter bestellt. Seine Aufgabe ist es, die Interessen der Gläubiger während des Verfahrens zu wahren. Zusätzlich wurden laut Mitteilung des Unternehmens zwei Rechtsanwälte als Sanierungsexperten in die Geschäftsführung berufen, die den Restrukturierungsprozess begleiten sollen.
Acht Baumärkte in Berlin und Umland betroffen:
- Hellweg-Baumarkt, Alt-Biesdorf 38
- Hellweg-Baumarkt, Salvador-Allende-Straße 115
- Hellweg-Baumarkt, Ellen-Epstein-Straße 1
- Hellweg-Baumarkt, Yorckstraße 38–39
- Hellweg-Baumarkt, An der Ostbahn 3
- Hellweg-Baumarkt, Spandauer Straße 109 (Falkensee)
- Hellweg-Baumarkt, Handwerkerstraße 34–40 (Hoppegarten)
- Hellweg-Baumarkt, Möbel-Hübner-Straße 7 (Ahrensfelde)
Unternehmen macht keine Angaben zu Hintergründen
Bei der Insolvenz in Eigenverwaltung handelt es sich um ein Sanierungsverfahren, bei dem die bisherige Geschäftsführung – anders als bei einem klassischen Insolvenzverfahren – unter Aufsicht eines Sachverwalters die Geschäfte weiterführen kann.
Die Schwerpunkte des Filialnetzes von Hellweg liegen im Rhein-Ruhr-Gebiet und in Berlin. Zu den Hintergründen der wirtschaftlichen Schieflage machte das Unternehmen in der Mitteilung keine näheren Angaben.
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