Es beginnt mit einem rätselhaften Traum, den Joséphine dem Autor erzählt. Ein Tyrann ist gefangen, seine Gegner wollen kurzen Prozess mit ihm machen. Joséphine verleiht ihm beinah „stalineske Züge“, aber eigentlich sei er doch ein „guter Diktator“, versichert sie, und schließlich verhilft sie ihm zur Flucht.
Erst im Laufe der Lektüre erfahren wir dann, dass mit dem Diktator das Heroin gemeint ist, von dem sie nicht loskommt.
Liebe
Heroin als Diktator? Oder als Mörder? Über Jean Rolins Roman „Joséphine“
So tief, wie Jean und Joséphine sich lieben, das ist unvergleichlich. Doch steht etwas zwischen ihnen. Dieser kurze Roman greift ans Herz. Die Kritik.
Peter Urban-Halle
4 Min
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Jean Rolin
© IMAGO/Helene Bamberger
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