Berlins Regierender Bürgermeister der Jahre 2001 bis 2014, Klaus Wowereit, prägte eine Wendung über die deutsche Hauptstadt, die mangelnde Wirtschaftskraft und kulturelle Attraktivität verband: „Arm, aber sexy“. Der Historiker Stefan Wolle nimmt sie zum Titel für sein Buch über die Geschichte Berlins seit den 1990er-Jahren, das am Mittwoch im DDR-Museum erstmals vorgestellt wird. Da muss der Autor gefragt werden: Wäre Berlin womöglich nicht sexy geworden, wenn die Stadt reich gewesen wäre?
Bücherfrage
Herr Wolle, wäre ein wohlhabendes Berlin nicht sexy?
Mit „Der große Plan“ und „Die heile Welt der Diktatur“ schrieb Stefan Wolle grundlegende Werke zur DDR-Geschichte. Nun schreibt er über Berlin.
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Stefan Wolle ist Historiker mit Schwerpunkt DDR-Forschung.
© Britta Pedersen/dpa
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