FUSSBALL. Hertha BSC hat nach den jüngsten Krawallen 23 Stadionverbote verhängt. Die bundesweiten Strafen gelten laut Berliner Morgenpost drei Jahre. Außerdem behalte sich der Tabellenletzte der Bundesliga zivilrechtliche Schritte vor. Nach dem 1:2 gegen Nürnberg am Samstag hatten rund 150 Chaoten das Feld gestürmt und mit Fahnenstangen und Schlagstöcken randaliert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird sich derweil am kommenden Mittwoch mit den Ausschreitungen beschäftigen. Die Berliner müssen mit harten Sanktionen rechnen. Von einer hohen Geldstrafe bis hin zu einer Heimpartie unter Ausschluss der Öffentlichkeit scheint alles möglich. Unterdessen haben die Oppositionsparteien SPD, CDU, FDP und Grüne im Berliner Abgeordnetenhaus eine Sondersitzung des Sportausschusses zum Thema Hertha BSC beantragt. Dabei soll über die Auswirkungen eines möglichen Hertha-Abstiegs "sowohl für das Land Berlin als auch für die Olympiastadion GmbH" diskutiert werden.
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